Digitale Geschichten

aus Bildern, Photos, Schrift, Sprache und Musik kleine Filme machen

 

Im MachMit-Zimmer der Zwischenstation findet ihr einige Beiträge, in denen Photos oder selbstgemachte Bilder mit Beschriftungen, Musik oder einem gesprochenen Text zu einer kleinen Geschichte zusammen gestellt wurden.

Diese Form der Präsentation in einem kleinen Film wird Digitale Geschichte genannt, oft auch englisch digital storytelling.
Sie kann zu vielen verschiedenen Zwecken eingesetzt werden:

eine kleine eigene Geschichte kann so in Bildern erzählt werden, wie zum Beispiel in unserem MachMit-Zimmer, eine Geschichte kann mit Geräuschen und Musik unterlegt werden oder - umgekehrt - ein kurzes Hörspiel kann mit Bildern illustriert werden,ein Comic, ein Gedicht, ein Zeitungsartikel kann durch diesen Einsatz mehrerer Ebenen -Bild, Sprache, Musik- eine ganz besondere, eigene Gestaltung bekommen.

Die Medientechnik, die ihr für solche digitalen Geschichten braucht, ist nicht zu kompliziert. Mit der Hilfe von Eltern oder älteren Geschwistern und Freunden schafft ihr es sicherlich, eine solche Geschichte zu bauen!

Wenn ihr Lust dazu habt, dann kann es sofort losgehen.

Zuerst braucht ihr ein Thema für eine Geschichte. Es gibt zwei Wege, die euch an diesem Punkt weiterhelfen. Vielleicht habt ihr bereits mehrere Photos oder selbst gemachte Bilder, die aneinander gereiht eine kleine Geschichte erzählen. Oder ihr habt eine kleine Geschichte im Kopf, zu der ihr nun Photos machen oder Bilder herstellen möchtet. Kleiner Tipp, gerade für den Anfang, eure Idee sollte nicht zu kompliziert und zu lang sein.

Nachdem ihr euch für ein Thema entschieden habt, müsst ihr ein sogenanntes Storyboard anfertigen. Das heißt, ihr müsst eure Unterlagen in einer Reihenfolge ordnen und dies aufzeichnen. Denkt vielleicht noch daran, ob ihr einen Höhepunkt in eurer Geschichte haben möchtet, wann er gesetzt werden soll. Bei kürzeren Geschichten ist das oft das letzte Bild. Ihr könnt aber auch eine kleine Begebenheit erzählen, die ohne große Pointe etwas auskommt.

Zuerst müsst ihr überlegen, welche Geschichte ihr erzählen wollt. Soll es eine Begebenheit aus eurem Alltag oder der Schule sein? Wie wollt ihr sie erzählen, spannend, lustig, lehrreich? Möchtet ihr euch vielleicht einen kleinen Krimi ausdenken, Fantasy oder ein Abenteuer?

Dies ist nun auch der letzte Punkt, an dem ihr noch einmal genau darauf achten müsst, dass ihr nicht die Rechte anderer Menschen an einem Photo oder einem Bild verletzt. Also, keine Bilder, die andere Menschen hergestellt haben, einfach so benutzen und auch jeden, der auf einem Photo zu sehen ist, fragen, ob er einer Veröffentlichung zustimmt.

Nachdem ihr im Storyboard eure Geschichte sortiert habt, überlegt noch, welche Schriftkommentare, welche Musik oder welche(r) Sprecher(in) bei welchem Bild eingesetzt werden soll.

Auch bei der Musik müsst ihr wieder dran denken, dass ihr unbedingt gemafreie und möglichst auch kostenfreie Musik auswählen müsst. An dieser Stelle können wir euch die Seite www.audiyou.de empfehlen, auf der ihr ein großes Angebot von Musik und Geräuschen findet. Audiyou ist von FragFinn gecheckt.

Wenn ihr nun eure Vorbereitungen soweit abgeschlossen habt, dann könnt ihr eure Geschichte am Computer digital zusammen stellen. Wie das genau geht, erfahrt ihr in dieser Anleitung zum Ausdrucken.

Und denkt daran, ihr braucht sicherlich etwas Hilfe. Wenn eure Eltern, Geschwister oder Freunde vielleicht gerade keine Zeit haben, dann könnt ihr euch auch an unsere Redaktion wenden unter der Emailadresse info(at)zwischenstation.net.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Herstellen eurer digitalen Geschichten und veröffentlichen sie auch gerne in unserem Machmit-Zimmer!